| Diabetes und Auge
Die diabetische Retinopathie ist die häufigste Erblindungsursache in Mitteleuropa. Typische Veränderungen betreffen die Blutgefäße der Netzhaut. Diese können entweder undicht werden, d.h. Leckagen mit nachfolgendem Ödem entwickeln oder aber verschließen, d.h. zu avaskulären Zonen führen. In beiden Fällen ist das Sehvermögen massiv bedroht.
Die moderne Augenheilkunde kann fast alle diabetischen Spätveränderungen schon vor Eintreten der Sehverschlechterung aufspüren und mit Hilfe des Argon-Lasers behandeln.
Instrumente sind die indirekte Ophthalmoskopie mit oder ohne Erweiterung der Pupille, die bei Diabetikern in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollte. In der Regel sollten die Untersuchungen bei einer Diabetes-Dauer bis zu 5 Jahren in jährlichem Abstand, von 5 - 10 Jahren in halbjährlichem Abstand und bei längerer Diabetes-Dauer in vierteljährlichem Abstand durchgeführt werden.
Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeiten modernern Vorsorge. Wir arbeiten intensiv mit diabetischen Schwerpunktpraxen zusammen und führen auf Wunsch auch Befunddokumentationen mit digitaler Fundusphotographie durch.
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